Material zum 3. DeMarine-Umwelt NutzerworkshopMehr als 70 Teilnehmer haben mit uns am 16./17. Juni 2010 im BSH-Hamburg über Stand und Zukunft der marinen GMES-Umwelt-Dienste in Deutschland diskutiert. Protokoll und Präsentationen jetzt hier! |
Ausschreibung "Wissenschaft in der Gesellschaft"Im Programm "Wissenschaft in der Gesellschaft" (Spezifisches Programm Kapazitäten im 7. FRP) ist das Topic "SiS-2011.1.0-1 Mobilisation and Mutual Learning (MML) Action Plans on societal challenges" ausgeschrieben. Mit dieser Unterstützungsmaßnahme sollen Partnerschaften zwischen unterschiedlichen Akteuren, insbesondere von Forschungseinrichtungen/Universitäten und Organisationen der Zivilgesellschaft, gefördert werden. Aufgabe ist es, einen Aktionsplan zu entwickeln und umzusetzen, mit dem gemeinsam Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen erarbeitet werden. Der Aktionsplan muss Aktivitäten aus dem "Science in Society" Spektrum umfassen, bspw. ethische Aspekte einbeziehen, sich an junge Menschen richten, Genderfragestellungen berücksichtigen oder Expertise für Politikgestaltung entwickeln. Als gesellschaftliche Herausforderung steht u.a. zur Wahl:
Für die MMLs ist ein Budget von 16,4 Mio Euro vorgesehen, es sollen maximal vier Projekte mit einer Mindestlaufzeit von drei Jahren gefördert werden. Ein Konsortium muss aus mindestens zehn voneinander unabhängigen Einrichtungen aus zehn Mitgliedstaaten bzw. Assoziierten Staaten bestehen. Einreichungsfrist ist der 20. Januar 2011. Mehr Informationen unter http://www.eubuero.de/wg. [Quelle: DLR] Satellitenbild der Woche: Phytoplanktonblüte vor IrlandDie Aufnahme des Envisat Sensors MERIS vom 23. Mai 2010 zeigt eine große Phytoplanktonblüte südlichwestlich von Irland. Mehr dazu unter http://www.esa.int/esaEO/SEM09F5OJCG_index_0.html Mit einem Blick nach links außer der Reihe zeichnete TerraSAR-X am 9. Juli 2010 das Gebiet im Golf von Mexiko auf, in dem Öl austritt. Die Umweltkatastrophe begann am 20. April 2010, als nach einer Explosion die Bohrplattform "Deepwater Horizon" sank und die Ventile nicht geschlossen werden konnten. Gut zu erkennen ist auf der TerraSAR-X-Aufnahme die "Artificial Barrier Island", eine künstlich aufgeschüttete Insel östlich der Chandeleur Islands, die allerdings von den Ölschlieren schon wieder umspült wird. (Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR) Auf der Satellitenaufnahme erscheint der Ölteppich schwarz - das Öl glättet die Wasseroberfläche, so dass die Radarstrahlen nicht zum Satelliten zurückkehren, sondern zur Seite wegreflektiert werden. Auch hinter der Inselgruppe vor der Küste Mississippis ist das Öl, das sich der Küstenlinie nähert, als schwarzer Fleck zu sehen. (Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR) TerraSAR-X: Auf den Spuren der ÖlkatastropheFast wie ein Kunstwerk sieht die TerraSAR-X-Aufnahme vom 9. Juli 2010 über dem Golf von Mexiko aus. Allerdings: Die Formen, die der Radarsatellit aus dem Weltall beobachtet, stammen von austretendem Öl. Für Wissenschaftler sind solche Aufnahmen wichtig, um unter anderem Prognosen für die Verteilung der Ölflecken zu treffen. Mit einem Fischöl-Experiment und dem Blick aus dem All forscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu diesem Thema. Mit einem Blick nach links außer der Reihe zeichnete TerraSAR-X am 9. Juli 2010 das ölverschmutzte Gebiet im Golf von Mexiko auf. Die Umweltkatastrophe begann am 20. April 2010, als nach einer Explosion die Bohrplattform "Deepwater Horizon" sank und die Ventile nicht geschlossen werden konnten. Gut zu erkennen ist auf der TerraSAR-X-Aufnahme die "Artificial Barrier Island", eine künstlich aufgeschüttete Insel östlich der Chandeleur Islands, die allerdings von den Ölschlieren schon bald wieder umspült wurde. "Die Aufnahme zeigt, dass von Menschen gemachte Konstruktionen nicht viel ausrichten können", sagt Susanne Lehner, Teamleiterin der Radar-Ozeanographie im DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung. "Die Strömung spielt eine Rolle, der Wind treibt das Öl weiter vorwärts, die Wellen zerteilen den Ölteppich - das alles macht es schwer, gegen das Öl zu kämpfen." Anhand der Daten des Radarsatelliten berechnen die Wissenschaftler eben diese Faktoren: "Wenn wir zum Beispiel die Windgeschwindigkeit kennen, können wir bestimmen, wie das Öl wohl driften wird."
Öl, Schiffe und Bohrplattformen im RadarblickAuf der Satellitenaufnahme erscheint der Ölteppich schwarz - das Öl glättet die Wasseroberfläche, so dass die Radarstrahlen nicht zum Satelliten zurückkehren, sondern zur Seite wegreflektiert werden. Auch hinter der Inselgruppe direkt vor der Küste Mississippis ist das Öl, das sich der Küstenlinie nähert, als schwarzer Fleck zu sehen. Dass das Öl zum Teil durch den Wind vorwärtsgetrieben wurde, zeigt sich an den zerfaserten Ausläufern einzelner Ölschlieren. Als helle Punkte werden Schiffe und Bohrplattformen auf der Wasseroberfläche wiedergegeben. "Die Auswertung der Radardaten muss dabei aber immer berücksichtigen, dass auch windstille Bereiche oder Schlieren von natürlichen Algen schwarz dargestellt werden, weil auch sie die Radarstrahlen vom Empfangsinstrument wegreflektieren", erklärt Susanne Lehner.
Prognosen für den ÖldriftUm Prognosen für den Drift von Öl zu treffen, aber auch um die Unterscheidung von natürlichen Schlieren von beispielsweise Algen und einer Ölschliere auf den Radaraufnahmen zu vereinfachen, setzten die DLR-Forscher in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Nova Southeastern University bereits im September 2009 in der Meerenge von Florida Fischöl ein. Genehmigt wurde dieses Experiment von der amerikanischen Umweltagentur EPA. "Fischöl zersetzt sich innerhalb eines Tages und wird auch häufig von Fischern genutzt, um Fische anzulocken", erklärt Ozeanographin Susanne Lehner. Während vor Ort Forschungsboote Daten zu Strömung und Wind sammelten, zeichnete der Satellit TerraSAR-X zeitgleich das entsprechende Gebiet aus über 500 Kilometern Höhe mit Radarstrahlen auf. Rund 30 hochauflösende Aufnahmen wertete das Team aus. Weitere Experimente sollen folgen. "Die TerraSAR-X-Aufnahmen eignen sich für diese Prognosen, weil man mit dieser Auflösung auch sehr gut schnell variierende Prozesse zum Beispiel in Küstennähe zeitnah aufzeichnen und mitverfolgen kann", sagt die Ozeanographin. Mit der Auswertung der Daten kann das Team auch Rückschlüsse auf das Alter und die Art der Ölschlieren ziehen. Seinen Anfang nahm das Experiment mit dem Start von "DeMarine", einem Projekt, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt gefördert wird. Darin ist die Ölüberwachung und Driftprognose eines von fünf Teilprojekten. [Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR]
Den vollständigen Artikel finden Sie auf der Seite des DLR. Eiskappe auf der Mitte der Oktoberrevolutions-Insel (Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR) Eisschollen an der Küste der Oktoberrevolutions-Insel (Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR) TanDEM-X liefert erste 3D-BilderDie ersten 3D-Bilder der Satellitenmission TanDEM-X liegen vor. Nur einen Monat nach dem Start von TanDEM-X am 21. Juni 2010 erstellten die DLR-Wissenschaftler damit ihr erstes digitales Höhenmodell. Als Abbildung wurde eine Inselgruppe im russischen Nordpolarmeer gewählt. Schon diese ersten Höhenmodelle zeigen erstaunliche Ansichten der vereisten russischen Oktoberrevolutions-Insel, der größten Insel der Sewernaja-Semlja-Gruppe. Nie zuvor konnten aus dem Weltraum Details wie die Höhe der Gletscher und einzelner treibender Eisschollen mit einer Präzision von wenigen Zentimetern vermessen werden. Auch die Höhe einer ausgedehnten Eiskappe in der Mitte der Insel wird genau abgebildet. Von dieser bizarren Welt gab es bisher keine Daten dieser Qualität - auch die internationale Shuttle Radar Topography Mission von NASA, DLR und anderen Raumfahrtagenturen im Jahre 2000 konnte nicht in diese für die Klimaforschung so wichtigen Polargebiete vordringen. [Quelle: DLR] IAP Call for User Ideas on the BalticDas neue ESA-Programm "Integrated Applications Promotion" (IAP) lädt öffentliche und private Endnutzer-Organisationen ein, Ideen und Vorschläge für neue Ostsee-Dienste einzureichen. Abzudeckende Themen sind u.a.:
Aus den eingereichten Ideen sollen Anforderungen für von der IAP unterstützten Dienste definiert und konsolidiert werden. Für Dezember 2010 ist ein Open Call für "Proposals on the Baltic" geplant. Dieser zielt auf Machbarkeitsstudien (evtl. auch Demonstrationsprojekte) ab. Die viel versprechendsten Machbarkeitsstudien zur Ostsee werden in der zweiten Jahreshälfte 2012 zu IAP Demonstrationsprojekten gemacht. Machbarkeitsstudien in freiem Wettbewerb können von der ESA bis zu 100% finanziert werden, Demonstrationsprojekte bis zu 50%. Einreichung der Ideen bis 30. September 2010. Mehr Informationen unter Material zum 3. DeMarine-Umwelt NutzerworkshopMehr als 70 Teilnehmer haben mit uns am 16./17. Juni 2010 im BSH-Hamburg über Stand und Zukunft der marinen GMES-Umwelt-Dienste in Deutschland diskutiert. Protokoll und Präsentationen jetzt hier! ESA und EMSA unterzeichnen Abkommen zu MeeressicherheitAm 2. Juli 2010 haben die Europäische Raumfahrtagentur ESA und die European Maritime Safety Agency (EMSA) ein Abkommen über Satellitendaten zur Sicherheit der Schifffahrt und der Beobachtung von Verschmutzung durch diese unterzeichnet. Das Abkommen stellt sicher, dass EMSA auch nach Ablauf des bisherigen Vertrages im März diesen Jahres, wichtige Daten zur Wahrung ihrer Aufgaben zur Verfügung hat. Weitere Informationen finden Sie in der ESA-Meldung hierzu. [Quelle: NKS-Newsletter 20/2010] EU-Parlament stimmt Finanzierung der GMES Inbetriebnahme zuAm 16. Juni 2010 hat das EU-Parlament mit deutlicher Mehrheit (624 Stimmen dafür, 33 dagegen und 12 Enthaltungen) für die erste Phase (2011-13) von GMES (Global Monitoring for Environment and Security) gestimmt. Damit wurden zusätzliche 107 Mio. € für die Inbetriebnahme zugestanden. [Quelle: NKS Newsletter 19/2010] TanDEM-X und TerraSAR-X im Formationsflug (Quelle:Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR) Die Erde in 3D: Deutscher Radarsatellit TanDEM-X erfolgreich gestartetDeutschlands zweiter nationaler Erdbeobachtungssatellit TanDEM-X ist am 21. Juni 2010 um 04.14 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MEST, 08.14 Uhr Ortszeit) erfolgreich vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet. An Bord einer russischen Trägerrakete des Typs Dnjepr hat der mehr als 1,3 Tonnen schwere und fünf Meter lange Satellit seine Reise in den Orbit angetreten. Um 04.45 Uhr MEST gab es einen ersten Kontakt mit der Bodenstation Troll in der Antarktis. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist für die Steuerung von TanDEM-X (TerraSAR-X add-on for Digital Elevation Measurement) über ein Bodensegment, die Durchführung der Mission und die Erzeugung und Nutzung der wissenschaftlichen Daten verantwortlich. "TanDEM-X ist ein deutsches Schlüsselprojekt und liefert uns ein homogenes 3-D-Höhenmodell der Erde als unentbehrliche Grundlage für viele wissenschaftliche und kommerzielle Fragestellungen", sagte DLR-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner im Rahmen der Startveranstaltung im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (German Space Operation Center, GSOC) des DLR in Oberpfaffenhofen. "Die Mission demonstriert die deutsche Kompetenz in der satellitengestützten Radartechnik und ist das Ergebnis einer konsequenten Schwerpunktsetzung im nationalen Raumfahrtprogramm. Insbesondere ist TanDEM-X aber auch die Demonstration einer erfolgreichen Public-Private-Partnership (PPP)", betonte Prof. Wörner weiter. Zusammen mit seinem Zwillingssatelliten TerraSAR-X, der sich seit 2007 im All befindet, vermisst der zweite deutsche Erdbeobachtungssatellit TanDEM-X in einer Höhe von 514 Kilometern innerhalb von drei Jahren die komplette Landoberfläche der Erde - das sind 150 Millionen Quadratkilometer - mehrfach und vollständig. Denn für weite Teile der Erde existieren derzeit nur grobe, uneinheitliche oder lückenhafte Höhenmodelle – diese Lücke will die TanDEM-X-Mission mit der digitalen Erfassung der globalen Landmassen in 3D in bislang einzigartiger Qualität schließen. TanDEM-X und TerraSAR-X werden dazu mit einem Abstand von nur wenigen hundert Metern in enger Formation fliegen und das erste so genannte SAR(Synthetic-Aperture Radar)-Interferometer dieser Art im Weltraum bilden. [Quelle: DLR] Den vollständigen Artikel finden Sie auf der Seite des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).
GOCE (Quelle: ESA) ESA stellt die ersten GOCE-Daten zur VerfügungDie Europäische Raumfahrtagentur (ESA) stellt seit dem 09. Juni 2010 die ersten Produkte basierend auf GOCE Satellitendaten über das "ESA Earth observation user service tool" zur Verfügung. Die ESA-Schwerefeldmission GOCE (Gravity Field and Steady-State Ocean Circulation Explorer) wurde am 17. März 2009 erfolgreich gestartet. Das GOCE-Projektbüro Deutschland trägt dazu bei, die Auswertung der Mission vorzubereiten und die Nutzung der GOCE-Produkte in den verschiedenen Geo-Disziplinen zu fördern. Lesen Sie mehr unter: Mit ihren beiden Radar-Antennen sind die Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X erstmalig in der Lage, ein dreidimensionales Höhenmodell der gesamten Erdoberfläche zu erstellen. (Quelle: copyright EADS Astrium) TanDEM-X Start steht kurz bevorAm kommenden Montag, 21. Juni 2010, soll um 4.14 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit der deutsche Erdbeobachtungssatellit TanDEM-X zu einer bisher einzigartigen Mission ins All aufbrechen: Im engen Formationsflug mit seinem "Zwilling" TerraSAR-X wird er die komplette Landoberfläche der Erde innerhalb von drei Jahren mehrfach vollständig vermessen. DLR überträgt den Start von TanDEM-X an Bord einer Dnjepr-1-Trägerrakete in Baikonur. TanDEM-X-Blog: http://www.dlr.de/blogs/TanDEM-X/ [Quelle: DLR WEB Portal News]
Weitere Informationen zur TanDEM-X-Mission finden Sie auch hier im DeMU-Nutzerportal: www.demarine-umwelt.de/lr/web/guest/tandem-x EU-Ausschreibung zu GMES-Vorbereitungsmaßnahmen für „Atmosphäre“ und „Meer“Die EU-Kommission hat eine Ausschreibung über zwei Vorbereitungsmaßnahmen zu den GMES-Kerndiensten „Atmosphäre“ und „Meer“ veröffentlicht. In der Vergangenheit sind solche „Preparatory Actions“ bereits für „Emergency“ und „Georeference“ vergeben worden. Die aktuelle Ausschreibung teilt sich in zwei Lose. 2,85 Mio. € werden für einen Informationsdienst zu Schadstoffemissionen (Informationen und Warnungen zur Luftqualität) bereitgestellt. Im Bereich Atmosphäre geht es um die Entwicklung von selbsttragenden Downstream-Diensten für die Endnutzer. Diese Dienste sollen auf den bestehenden Kerndiensten aufbauen. 2,1 Mio. € sind für Dienste im Zusammenhang mit der Eisbedeckung in der Arktis und der Ostsee reserviert. Hier sind die meteorologischen Institute in Skandinavien an den operationellen Diensten für den Schiffsverkehr und Offshore-Aktivitäten in Antarktis sowie Ostsee interessiert. Abgabefrist für Angebote ist der 19. August 2010. Weitere Informationen sowie die Ausschreibungsunterlagen finden Sie im Amtsblatt der EU oder den EU DG-Seiten. [Quelle: NKS Newsletter] NKS-Veranstaltung - Nationale Vorbereitung Galileo und Space Calls in FP7Die Nationale Kontaktstelle (NKS) Raumfahrt organisiert am 22. und 23. Juni 2010 in der Raumfahrtagentur in Bonn eine Vorbereitungsveranstaltung zu den anstehenden Ausschreibungen zu Galileo und Raumfahrt im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm. Anmeldeschluss für diese kostenfreie Veranstaltung ist der 17. Juni 2010. Weitere Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Veranstaltungsseite unter http://www.dlr.de/rd/vorbereitung-call-2010. Ausschuss des Europäischen Parlaments genehmigt Budget für GMES initial operationsAm 11. Mai 2010 genehmigte der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie des Europäischen Parlaments (ITRE) ein Budget von 107 Mio. € für den Betrieb von GMES im Zeitraum von 2011 bis 2013 (GMES intial operations – GIO). Am 16. Juni 2010 muss noch das EU Parlament zustimmen. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung. [Quelle: NKS Newsletter] ILA-Konferenz zu SatellitenkommunikationAm 9. Juni 2010 organisiert das DLR gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin die Konferenz „Satellitenkommunikation – Zukunft für Deutschland und Europa“. Die Veranstaltung widmet sich Fragen wie nach Marktanforderungen und Anwenderbedürfnissen auf die sich die deutsche Raumfahrtindustrie in den nächsten Jahren einstellen muss. Welche Technologiestandards zeichnen sich weltweit ab? Welche Beiträge kann die deutsche Raumfahrtindustrie heute und zukünftig leisten? Hochrangige Vertreter aus Politik, Agenturen und Industrie stellen sich alle Bereiche der Satellitenkommunikation. [Quelle: NKS Newsletter] BMBF fördert bilaterale Kooperation mit Ländern aus Mittel- und OsteuropaDas Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine Ausschreibung zur bilateralen Kooperation mit Ländern aus Mittel- und Osteuropa veröffentlicht. Dieses Förderinstrument kann auch zur Anbahnung von raumfahrtbezogenen Projektanträgen im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (7. FRP) genutzt werden. Thematisch sind solche Vorhaben allerdings auf GMES beschränkt. Die Fördermöglichkeit besteht bis zum Ende des 7. FRP (2013). [Quelle: NKS Newsletter] Dienstleistungsauftrag für ein maritimes Beobachtungs- und DatennetzwerkDie Generaldirektion Maritime Angelegenheiten und Fischerei hat einen Dienstleistungsauftrag über „Vorbereitungsmaßnahmen für das Europäische maritime Beobachtungs- und Datennetzwerk - physikalische Parameter” veröffentlicht. Anbieter sollen das Ziel verfolgen, den Zugang zu archivierten und Echtzeit-Daten über physikalische Bedingungen in den Meeren und Ozeanen Europas zu ermöglichen. Zusätzlich sollte bestimmt werden, wie genau die Daten den Bedürfnissen der Nutzer entsprechen. Der Auftrag wird aus 2 Komponenten bestehen, Entwicklung (Dauer: 24 Monate) und Wartung (Dauer: 12 Monate).
[Quelle: NKS Newsletter] CryoSat-2 auf einer russischen Dnepr-Rakete (Quelle: ESA) Messprinzip von CryoSat-2 (Quelle: ESA) Polar-Mission CryoSat-2 erfolgreich gestartetEuropas Satellitenmission zur Vermessung der Eisfelder in der Antarktis und Grönland hat begonnen: Um 15.57 Uhr Mitteleuropäischer Zeit startete am 8. April 2010 der Erdbeobachtungssatellit CryoSat-2 an Bord einer russischen Trägerrakete vom Typ Dnepr von Baikonur in Kasachstan aus in eine Erdumlaufbahn von 717 Kilometern Höhe. Bis 2013 soll er die Eisschilde in der Antarktis und in Grönland sowie das Meereis erforschen. Wissenschaftler erwarten von der Mission wesentliche neue Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen der Erderwärmung, dem Abschmelzen der Polkappen und den Veränderungen der ozeanischen Wasser- und Luftzirkulation. Die polaren Eisschichten sind von fundamentaler Bedeutung für das Erdklima, die Meeresströmungen und den Meeresspiegel: Als Folge des globalen Treibhauseffektes schmilzt mehr Eis an Nord- und Südpol als neues Eis gebildet wird. Die Salzkonzentration des Meerwassers in niedrigen Breiten sinkt. Dadurch wird der Transport von kaltem Tiefenwasser in Richtung Äquator sowie der ausgleichende Fluss von warmem Oberflächenwasser in Richtung der Pole gehemmt. Dies hat auch eine abschwächende Wirkung auf die als "Golfstrom" bezeichnete Bewegung von Wassermassen, welche den niedrigen Breiten Europas im Vergleich zu identischen Breiten anderer Kontinente warme Temperaturen bringt. Mit Hilfe der CryoSat-2-Höhenmessungen können Wissenschaftler nun erstmals die Veränderung der polaren Meereisdicke und -masse sowie die Beiträge zur Meeresspiegelveränderung durch die großen Eisschilde exakt darstellen. So können verlässliche Klimaprognosen erstellt und Gefahren für tiefliegende Küstenregionen frühzeitig erkannt werden. Die Unterscheidung von Meereis-Vorkommen, deren größter Teil sich unterhalb des Meeresspiegels befindet, und dem umgebenden Wasser stellt eine besondere Herausforderung dar. Herkömmliche weltraumgestützte Höhenmesser, sogenannte Altimeter, werfen Radarwellen senkrecht zum Boden und registrieren das von der Oberfläche zurück gestreute Licht. Mit der Kenntnis der genauen Position des Satelliten zu einem bestimmten Zeitpunkt und der Laufzeiten der Wellen kann auf die Höhe des beleuchteten Bereiches auf der Erdoberfläche geschlossen werden. Die Messungenauigkeit liegt bei ungefähr zehn Zentimetern. An geneigten, oft rauen Randgebieten der Eisschilde wächst der Fehler mit dieser Methode jedoch leicht auf mehr als 100 Meter an. Aus diesem Grund kommt bei CryoSat-2 ein neuartiges Messinstrument namens SIRAL (Synthetic Aperture Interferometric Radar Altimeter) zum Einsatz: Dieses besteht aus zwei quer zur Flugrichtung angeordneten Antennen, die durch einen Antennenrahmen aus Karbonfasern miteinander verbunden sind. Gemessen wird die Phasendifferenz, also die unterschiedlichen Laufzeiten des Signals vom Satelliten zur Erde und zurück. So lässt sich der Ort der Radarrückstreuung exakt bestimmen, so wie auch die Oberflächenneigung quer zur Flugrichtung. [Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., DLR]
Weitere Informationen finden Sie u.a. auf den folgenden Webseiten: www.esa.int/esaCP/SEMM58NEG5G_Germany_0.html ESA's CryoSat-2 Mission (Quelle: ESA) ESOC Main Control Room (MCR) (Quelle: ESA) CryoSat-2 Start steht kurz bevorCryoSat-2 ist ein Satellit zur Vermessung der Kryosphäre, insbesondere der Eismassen in Arktis und Antarktis. Der neue von der ESA offizielle bestätigte Starttermin des Forschungssatelliten CryoSat-2 ist für den 8. April 2010 festgesetzt. Der Satellit trägt ein spezielles Radaraltimeter zur Bestimmung der Dicke von Meereis sowie der Oberflächenhöhen von Landeis in der Arktis und Antarktis. Damit sollen mögliche Auswirkungen von Klimaschwankungen auf die Eismassen der Erde beobachtet werden. Der Absturz von CryoSat-1 kurz nach dem Start im Oktober 2005 war ein schwerer Rückschlag. Doch schon im Februar 2006 wurde ein Neustart beschlossen. Die der Mission zugrunde liegenden wissenschaftlichen Fragestellungen sind dringender denn je. Das deutsche CryoSat-Projektbüro etabliert und koordiniert bereits im Vorfeld der Mission eine deutsche Nutzergemeinde, damit sich deutsche Wissenschaftler erfolgreich an der Auswertung der Daten der Mission beteiligen können. Das Vorhaben wird im Auftrag der Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie unter dem Kennzeichen 50 EE 0605 durchgeführt. Weitere Informationen zur CryoSat-2 Mission finden sie u.a. bei der ESA. Bericht vom 08.04. bei SPIEGEL online Auftrag zum Bau der B-Einheiten der Sentinels 1 und 3 unterzeichnetAm 12. März 2010 haben die European Space Agency (ESA) und Thales Alenia Space den Auftrag zum Bau der zweiten Sentinels 1 und 3 im Wert von 270 Mio. € unterzeichnet (ESA Mitteilung). Im Rahmen von Global Monitoring for Environment and Security (GMES) soll im Jahr 2012 der erste Sentinel 1 Satellit gestartet werden. Der jetzt unterzeichnete Vertrag über die sogenannten B-Einheiten der Sentinels 1 (Radar) und 3 (Multisensor zur Meeresüberwachung) sichert den operationellen Dienst von GMES für mindesten zehn Jahre (Quelle: NKS-News). Detailierte Informationen (engl.) finden sie u.a. auch bei Space Daily. EMSA Ausschreibung zu oil spill monitoring and vessel detection servicesDie European Maritime Safety Agency (EMSA) hat eine Ausschreibung im Rahmen von CleanSeaNet veröffentlicht. CleanSeaNet ist ein satellitengestütztes System zur Überwachung von Ölverschmutzung der Meere in Europa. Im Zuge der Weiterentwicklung zur zweiten Generation von CleanSeaNet sollen nun im Rahmen des zu vergebenen Tenders ein Überwachungsservice für Ölverschmutzung und Schiffserkennung entwickelt werden. Angebote müssen in dreifacher Ausfertigung schriftlich bis zum 29. März 2010 in Lissabon (PT) eingehen. Ein Informationspaket mit Spezifikationen und eine Kontaktadresse für Rückfragen auf der EMSA-Internetseite. (Quelle: NKS Newsletter 07/2010) ESA Oil and Gas Workshop, 14-15 September 2010zur Erkundung möglicher Anwendung aktueller Sensoren im Öl- und Gasbereich. Mehr Informationen unter http://earth.esa.int/workshops/gasoil2010/index.html
Eumetsat Genehmigung von Jason-3Am 1. Februar 2010 genehmigten die Eumetsat Beitragsstaaten den europäischen Teil des Jason-3 Altimeter Programmes. Dieses wurde in Partnerschaft mit CNES, NOAA und NASA entwickelt, um die Messungen des Jason-2 Satelliten und seiner Vorgänger zur Unterstützung von Meteorologie und operationeller Ozeanographie - insbesondere das Monitoring des Meeresspiegelanstiegs - fortzuführen. German Trainee Programme (GTP) der ESAJunge deutsche Akademikerinnen und Akademiker unterschiedlicher Fachrichtungen haben jetzt mit dem ‚German Trainee Programme’ (GTP), das die ESA und das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) bei der Weltraumorganisation eingerichtet haben, besonders gute Einstiegsmöglichkeiten in die zukunftsweisende Raumfahrtbranche. Das Programm zielt darauf, die Anzahl junger deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der ESA zu erhöhen und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt. Das GTP richtet sich an Berufseinsteigerinnen und -einsteiger deutscher Nationalität, die ihren universitären Hochschulabschluss innerhalb der letzten 2 Jahre erworben haben. Im Rahmen des Programms schreibt das DLR Trainee-Stellen mit technischer oder naturwissenschaftlicher Ausrichtung bei der ESA aus. Fallweise bieten wir auch Stipendien aus anderen Disziplinen wie den Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften an. Die Trainee-Stellen an den ESA-Standorten in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden sind auf eine Dauer von 12 bis maximal 24 Monaten befristet. Die Bewerbungsfrist ist der 24.01.10 Mehr Informationen finden Sie direkt beim DLR Oceans from Space Venice 2010Vom 24-30 April 2010 findet das vierte "Oceans from Space" Symposium statt. Diese alle zehn Jahre stattfindende Konferenz hat sich zum Ziel gesetzt einen Überlick über den höchsten Stand der Technologie und Forschung im Bereich der satellitengestützten Ozeanographie zu liefern. TermineVeranstalltungsdauer - 24-30 April 2010 Annahme von Beiträgen bis - 31 Januar 2010 Frühbucherrabbat bis - 31 Januar 2010 Mehr Informationen finden Sie hier Storm Surges Congress - 2nd Announcement And Call For AbstractDas LOICZ und das Forschungszentrum GKSS geben den zweiten Aufruf zur Abgabe der Abstracts für den STORM SURGES CONGRESS bekannt. Wichtige Daten Einreichung der Abstracts und Registrierung ab IMDIS 2010 KonferenzInternationale Konferenz zu Marinen Daten und Informationssystemen 29.-31. März 2010 in Paris, Frankreich Deadline für Abstracts ist der 15 Januar 2010 ESA veröffentlicht geplante Ausschreibung zur Sicherheit im Bereich GMESDie Europäische Raumfahrtagentur, ESA, hat eine Intended Invitation to Tender (IITT) mit dem Titel: „The Security Dimension of GMES: Preliminary investigation on space infrastructure and concepts of operation“ veröffentlicht. Das Direktorat Erdbeobachtung betreut diese Studie, mit einem geplanten Budget von maximal 485 000 €. Die Ausschreibung wird für Unternehmen aus den ESA Mitgliedstaaten, den an GMES, sowie den an FP7 teilnehmenden Staaten offen sein.
Zugang zu GMES-Erdbobachtungsdaten im Rahmen der ESA/EU ÜbertragungsvereinbarungAm 17. Dezember 2009 veranstalten die Europäische Kommission und ESA gemeinsam in Brüssel ein „User Hearing“ zum Datenzugang für Erdbeobachtungsdaten im Rahmen von GMES. Insbesondere sollen die durch beitragende Missionen für den Zeitraum 2011-2013 zu liefernden Erdbeobachtungsdaten vorgestellt, erläutert und mit den zukünftigen Nutzern (FP7 Projekte, Agenturen der Kommission, Mitgliedstaaten) diskutiert werden. Anschließend werden die Formate der Erdbeobachtungsdaten mit den Nutzeranforderungen abgeglichen und im Detail festgelegt, bevor die Ausschreibungen an die Satellitenbetreiber erfolgen können. Die Anmeldung zum Hearing ist jetzt auf der Website der DG ENTR möglich. Wattenmeer (Photo: Martin Stock) (Quelle:www.waddensea-worldheritage.org) Das Wattenmeer Weltnaturerbe onlineDiese Website informiert über aktuelles rund um das Weltnaturerbe Wattenmeer. Weiterhin sind auf der dreisprachigen Website Pressemitteilungen und Hintergründe sowie allgemeine Informationen zu finden. Start des SMOS-Satelliten (Quelle: ESA) Der SMOS-Satellit (Quelle: ESA) Satellit SMOS erfolgreich gestartetUmweltmission erforscht Grundlagen von Wasserhaushalt und Klimaveränderungen Der Satellit SMOS (Soil Moisture and Ocean Salinity) startete am Montag, 2. November 2009 erfolgreich um 2.50 Uhr Mitteleuropäischer Zeit vom Raumfahrtbahnhof Plesetsk (Russland) zu einer einzigartigen Mission. SMOS wird bei der weltweiten Überwachung des Klimawandels eine entscheidende Rolle übernehmen und ist der erste Satellit, der sowohl für die Kartierung des Salzgehalts an der Oberfläche der Ozeane als auch für die weltweite Überwachung der Bodenfeuchtigkeit entwickelt wurde. Er verfügt über ein einzigartiges interferometrisches Radiometer, das die passive Überwachung des Wasserkreislaufs zwischen Ozeanen, Atmosphäre und Festland ermöglicht. Sowohl der Ozeansalzgehalt als auch die Bodenfeuchte sind zentrale Kenngrößen, um den Wasserkreislauf und Klimaveränderungen zu verstehen. Die Informationen von SMOS werden sehr viel genauer und aussagekräftiger sein als bisherige Satellitendaten oder Punktmessungen, die am Boden und in den Meeren durchgeführt wurden. Sie ermöglichen damit verbesserte Analysen und Vorhersagen etwa für die Ozeanzirkulation, Wasservorräte oder extreme Wetterereignisse. EU-Kommission veröffentlicht 3. Call für Proposals des 7. ForschungsrahmenprogrammsDie EU-Kommission hat den 3. Call für Proposals des 7. Forschungsrahmenprogramms (FP 7) veröffentlicht. Für den Bereich Space stehen insgesamt 114 Mio. € Fördergelder zur Verfügung. Dazu können auch Projektvorschläge zu GMES & Maritime Surveillance Ablauf der Frist: 08. Dezember 2009 ESA veröffentlicht Call für Earth Explorer ProposalsMehr unter http://www.esa.int/esaEO/SEMMYIF280G_index_0.html Space and the ArcticWorkshop am 20.-21. Oktober 2009 in Stockholm, Schweden. Mehr unter http://earth.esa.int/workshops/spaceandthearctic09 Indien startet Oceansat-2Am 23. September 2009, hat Indien einen zweiten Satelliten zur Untersuchung der Ozeane gestartet. Vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels soll Oceansat-2 vor allem die Interaktionen zwischen den Ozeanen und der Atmosphäre beobachten. Oceansat-2 ist einer von insgesamt 16 indischen Fernerkundungssensoren. Die Anwendungsschwerpunkte der Satelliten liegen in der Landwirtschaft, in der Entwicklung ländlicher Räume, in der Beobachtung und Analyse von Wasserressourcen als auch in der Forstwirtschaft und im Katastrophenmanagement. SMOS Launch-Event in HamburgAm 2. November 2009 wird der Satellit SMOS der ESA von Plesetzk, Russland, gestartet. Aus diesem Anlass findet am 30. Oktober ab 11:00 Uhr im Institut für Meereskunde des KlimaCampus der Universität Hamburg ein Launch-Event statt. Weitere Informationen in der beigefügten Einladung. ESA Image of the week: Planktonblüte in der BarentsseeMERIS-Bild vom 19.08.2009 ESA vergibt Vertrag über 2,4 Millionen Euro an Infoterra• Radarsatellit TerraSAR-X liefert Daten für Europas GMES Dienste
aus der Pressemittelung der Firma Infoterra GmbH, Friedrichshafen, 19. August 2009: Die Vermarktung des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X verzeichnet einen weiteren Erfolg: die europäische Weltraumorganisation ESA und die Infoterra GmbH vereinbarten jetzt einen Rahmenvertrag mit einem Gesamtvolumen von 2,4 Millionen Euro. Dieser umfasst die Bereitstellung von TerraSAR-X-Daten im Wert von 2,2 Millionen Euro sowie die Einrichtung eines direkten Zugangs zum Bestellsystem, noch einmal 200.000 Euro wert. Dr. Volker Liebig, Leiter des Bereiches Erdbeobachtung der ESA, und Jörg Herrmann, Geschäftsführer der Infoterra GmbH, unterzeichneten jetzt die entsprechende Vereinbarung. Die Astrium-Tochtergesellschaft Infoterra hält exklusiv die Rechte für die kommerzielle Vermarktung der TerraSAR-X-Daten und
vollständige Version der Pressemitteilung ESA SEASAR 2010 WorkshopDie ESA organisiert vom 25. - 29. Januar 2010 den 3. SAR Ozeanographie Workshop "SEASAR 2010 - Advances in SAR Oceanography from ENVISAT, ERS and ESA third party missions". Veranstaltungsort ist ESA ESRIN in Frascati, Italien. Daran teilnehmen können u.a. ESA Principal Investigators und co-investigators, Wissenschaftler und Studenten aus dem Bereich SAR Ozeanographie, aber auch Vertreter von nationalen, europäischen und internationalen Raumfahrtagenturen und der Industrie. Bewerbungsschluss ist der 16. September 2009. Alle weiteren Informationen finden Sie unter der folgenden Internetseite. OceanSAR 2009Vom 07. - 11. September 2009 richtet das DLR - IFM einen Workshop zu SAR Fernerkundung der Ozeane aus. Weitere Informationen unter http://oceansar2009.dlr.de Schiffsrouten in europäischen Häfen (Quelle: ESA) ESA Karte zeigt Europäische Schifffahrtslinien wie nie zuvorEin synoptischer Überblick über Schifffahrtsrouten wird erstmals durch eine neu entwickelte Karte aus sieben Jahren Radardaten des ESA Satelliten Envisat gewährt. Artikel unter http://www.esa.int/esaEO/SEMBDI0OWUF_economy_0.html Ästuar 21: Zukunftsfähig für Mensch und Natur - Europäische Beispiele der Ästuarentwicklung mit Blick auf die TideelbeInternationale Tagung der Behörde für Stadtentwicklung und Umweltschutz der Freien und Hansestadt Hamburg und des WWF Deutschland am 01. Oktober 2009 in Hamburg. Ästuare, die Trichter-Mündungen der Flüsse ins Meer, sind ökologisch sehr wertvolle Bereiche. Sie sind größtenteils als europäische Naturschutzgebiete geschützt und fungieren zugleich als wichtige Schifffahrtsstraßen zu bedeutenden Hafenstandorten. Wie können, wie sollten Ästuare in Europa entwickelt werden, um die Auswirkungen des Klimawandels und der boomenden Schifffahrt zu verkraften? Wie können Hochwasser-, Gewässer- und Naturschutz in den hochempfindlichen Gebieten des Übergangs vom Fluss ins Meer verknüpft und die Sicherheit der Menschen sowie der Natur- bzw. Gebietsschutz berücksichtigt werden? Welche Rolle können Hafenbetreiber bei der Entwicklung integrierter Maßnahmen ausfüllen? Experten, Behördenvertreter und Naturschützer stellen integrierte Maßnahmen in den Ästuargebieten Großbritanniens, der Niederlande, Belgiens und Deutschlands vor. Sie erläutern deren Erfahrungen im Hinblick auf die Anforderungen von Natura 2000-Regelungen sowie der EG-Wasserrahmenrichtlinie. Die Referenten stellen sich anschließend der Diskussion. Aspekte der Übertragbarkeit einzelner Modelle und Beispiele auf das Elbeästuar sowie Bedingungen und Chancen für eine erhöhte Akzeptanz von Renaturierungsmaßnahmen an der Tideelbe bzw. an den deutschen Ästuaren werden diskutiert. Durch Simultanübersetzung Englisch-Deutsch-Englisch sollen mögliche Sprachbarrieren überwunden werden. Bitte melden Sie sich bis zum 11. September 2009 per e-Mail (Mielke[at]wwf.de) an. Wadden Sea Day 2009To celebrate the inscription of the German-Dutch Wadden Sea in the UNESCO World Heritage List at our Wadden Sea Day 2009 in Wilhelmshaven, Germany, on 27 August 2009. The meeting place will be The meeting starts at 10:30 – 16:30 h. ESA und EUMETSAT schließen Rahmenabkommen zu GMESDie Generaldirektoren der europäischen Raumfahrtagentur ESA und von EUMETSAT (European Organisation for the Exploitation of Meteorological Satellites), Jean-Jacques Dordain und Lars Prahm, haben am 20. Juli 2009 ein Rahmenabkommen zu GMES unterzeichnet. Damit sind die Rolle von EUMETSAT als Lieferant von Satellitendaten und weiterer Beiträge nun fixiert worden. Weitere Informationen finden Sie in der ESA-Meldung zur Unterzeichnung. Infoday for call FP7-ENV-201017 September 2009 Conference Centre Albert Borschette (CCAB), rue Froissart 36, Brussels The Infoday, which takes place in Brussels, is for everyone interested in taking part in the Call FP7-ENV-2010. That means researchers, research institutions, companies, Industry, SMEs, Civil Society Organisations, National Contact Points. The aim of the call is to continue supporting the main environmental policy and S&T drivers in the area of climate and environmental change, their consequences and the link to other sectors such as energy, transport, agriculture etc. see in particular brokerage session 3: Earth observation Umfrage zur Zufriedenheit rund um Raumfahrt-Ausschreibungen im 7. FRPDer Fragebogen sollte nur 5 bis 10 Minuten beanspruchen. Es werden zunächst einzelne Charakteristika der Teilnehmer erfasst. Dann wird per Multiple Choice hinterfragt, wo Motivationshemmnisse liegen. Eine Extraseite richtet sich speziell an KMU und soll zeigen, womit diese besonders zu kämpfen haben. Den Fragebogen finden Sie auf der neu gestarteten Webseite von COSMOS. Internationaler Info-Tag zur 3. Raumfahrtausschreibung im 7. FRPAm 30. Juli 2009 plant die EU-Kommission die Veröffentlichung der nächsten, dritten Raumfahrt-Ausschreibung im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (FRP). Nach derzeitigem Stand soll das Ausschreibungsende am 8. Dezember 2009 sein. Am 15. und 16. September 2009 findet zu dieser Ausschreibung in Warschau (PL) ein großer, internationaler Informationstag statt. Zahlreiche im EU-Projekt COSMOS vernetzte Nationale Kontaktstellen für Raumfahrt (NKS) kooperieren unter deutsch-polnischer Leitung für ein attraktives Programm. Am 15. September wird den bereits angereisten Gästen bei einem Abendempfang eine erste Kontaktaufnahmemöglichkeit in lockerer Atmosphäre geboten. Am 16. September startet das Programm dann mit der Präsentation der Ausschreibungsinhalte, sowie einer Vorstellung der Research Executive Agency (REA). Diese neu eingeführte Institution hat bereits die Betreuung der laufenden Raumfahrt-Projekte übernommen. Nun wird sie auch für die Evaluierung der Neuanträge und die anschließenden Vertragsverhandlungen zuständig sein. In parallelen Sessions wird anschließend in die beiden Themenbereiche „GMES“ und „Space Foundations“ eingeführt. So werden einerseits die GMES Core und Pilot Services, andererseits die ESA-Aktivitäten in den Bereichen Space Technology, Space Exploration und Space Situational Awareness vorgestellt. Auch die in der Ausschreibung genannten Zielregionen (Russland, Südafrika, sowie die äquatorialen Regionen in Afrika, Asien und Südamerika) werden thematisiert. Nicht zuletzt wird jedoch der Suche von Projektpartnern und –ideen ein Forum geboten. So können die Teilnehmer sich und / oder ihre Projektideen in Kurzpräsentationen vorstellen. Weitere Informationen, sowie die Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Veranstaltungsseite. GMES Sentinels PDGF Information DayAm 05. Mai 2009 veranstaltet die ESA an ihrem Standort Frascati, Italien, einen "GMES Sentinels Payload Data Ground Segment (PDGF) Information Day". Hier werden die für den Sommer vorgesehenen Ausschreibungen zum Datendownlink für den Empfang sowie zur Vorverarbeitung der Rohdaten für die ersten drei Sentinels vorgestellt, inklusive der zeitpläne und Vergaberegeln. Anmeldefrist für die gebührenfreie Veranstaltung ist der 28. April 2009. Vor und nach dem Informationstag können Fragen zu den Ausschreibungen an die ESA gerichtet werden. Weitere Informationen hierzu, sowie die Anmeldemöglichkeit finden Sie in der Einladung. 9th International Radiowave Oceanography WorkshopThe 9th International Radiowave Oceanography Workshop is held on May 19 - 22, 2009 in Split, Croatia, hosted by the Institute of Oceanography and Fisheries in Split, Croatia and L' Istituto Nazionale di Oceanografia e di Geofisica Sperimentale (OGS), Trieste, Italy. The mission of the working group is
Details could be found on the ROW community webpage http:radiowaveoceanography.org 2nd Advanced Training Course on Ocean Remote SensingThe European Space Agency is organizing a series of regular advanced thematic training courses devoted to the exploitation of Earth Observation data from ESA and Third Party Mission instruments for ocean, land and atmosphere applications. These trainings are held yearly and are hosted in European Universities and Research institutions, with the host country rotating among the ESA Member States. In 2009 (from 28 September to 02 October) as part of this initiative, ESA will organise a 2nd Advanced Training Course on Ocean Remote Sensing, hosted by the NERSC and VilVite Science Centre in Bergen, Norway. More details: |