Neues Projekt DeMarine-2 vereint Vorgänger DeMarine-Umwelt und DeMarine-Sicherheit

Das Team von DeMarine-2 ist nun komplett. Die Webseiten werden demnächst aktualisiert.


 

 

Umweltsatellit ERS im Ruhestand

Nach 16 Jahren Datensammlung, welche unser Verständnis der Erde revolutioniert haben, wird ESA's Veteran ERS-2 in den Ruhestand geschickt. ERS-2 wurde 1995 gestartet, und folgte damit seinem Schwestersatelliten ERS-1, welche vier Jahre zuvor den Dienst aufgenommen hatte.

Mehr Informationen auf der ESA-Seite.


 

 

Neue Karte der Arktischen Eisdicke

Im Rahmen der "Paris Air and Space Show" wurde die erste aus ESA's CryoSat-Mission hervor gegangene Eisdicken-Karte präsentiert. 

Mehr Informationen auf der ESA-Seite.

Warnsignal Klima: Die Meere – Änderungen & Risiken

Meer Schützen - durch mehr Klimaschutz

Öffentliches Symposium vom 20. - 22. September 2011 im Geomatikum der Universität Hamburg

Themen: 

  • Klimaänderung und Klimapolitik
  • Erderwärmung: Folgen für das Meereis und die Treibhausgase im Permafrost
  • Verbleib und Wirkung des CO2 / Veränderung des globalen Wasserkreislaufs
  • Veränderungen für Deutschland
  • Folgen für Flora und Fauna im Meer
  • Klimawandel und Klimagerechtigkeit

Programm


Satelliten beobachten die Aschewolke des isländischen Vulkans Grímsvötn

Solange der isländische Vulkan Grímsvötn Asche hoch in die Atmosphäre spuckt, liefern Satellitenbeobachtungen wichtige Informationen an Flugüberwachungszentren.

Mehr Informationen und Animationen auf der ESA-Seite.

EU-Konferenz zu GMES und Klimaänderung

Vom 16. bis 17. Juni 2011 veranstaltet die Europäische Kommission eine Konferenz zu “GMES and Climate Change” in Helsinki, Finnland. Mit der Konferenz soll die Möglichkeit gegeben werden, das Ausmaß der vorhandenen Informationen für die Beobachtung des Klimawandels zu erörtern und die aktuellen sowie zukünftigen Anwenderanforderungen zu diskutieren.

Das vorläufige Konferenzprogramm sowie die Registrierungsmöglichkeit gibt es auf der Internetseite der Europäischen Kommission.

[NKS-News 19/2011]


ESA Aufnahme der Woche: Ostsee Eisbedeckung

Diese Envisat MERIS Aufnahme vom 19. April 2011 zeigt die in diesem Jahr ungewöhnlich ausgedehnte und massive Eisbedeckung im Bottnischen Meerbusen (oben), dem Golf von Finnland (oben rechts) und dem Golf von Riga (unten rechts).

Zum Zeitpunkt der Aufnahme betrug die Eisdicke im nördlichen Bottnischen Meerbusen 50-80 cm, im zentralen und südlichen Teil 30-70 cm.

Im Golf von Finnland wurden Eisdicken von 20-55 cm gemeldet, mehr noch im Hafen von St. Petersburg.

Mehr Informationen unter http://www.esa.int/esaEO/SEMH8AZGRMG_index_0.html


 

 

ESA weitet Erdbeobachtungsdienst aus

ESA's MIRAVI Service frei verfügbarer Envisat-Aufnahmen ausgeweitet: Neben optischen MERIS Aufnahmen nun auch Radarbilder des ASAR-Sensors erhältlich.

Mehr unter http://www.esa.int/esaEO/SEMAB0ZGRMG_index_0.html

Nationale Vorbereitung 5. Space Call im 7. FRP am 25. Mai 2011 in Bonn

Ab sofort ist die Anmeldung zu o.g. Veranstaltung möglich. Am 25. Mai 2011 besteht die Möglichkeit, sich frühzeitig über die für 19. Juli 2011 geplante 5. Ausschreibung zu Raumfahrt im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm zu informieren.

Das Programm umfasst im Einzelnen:

  • Informationen über voraussichtliche Ausschreibungsinhalte,
  • Möglichkeiten zur Präsentation eigener Ideen und Kompetenzen,
  • Hinweise auf weitergehende Fördermöglichkeiten mit Raumfahrtbezug in anderen Themenbereichen des 7. FRP,
  • Tipps zur Antragsstellung,
  • Gesprächsmöglichkeiten mit einem Vertreter der EU Kommission sowie
  • vertiefende Informationen zu den verschiedenen Themenbereichen der Ausschreibungen.

Abgerundet wird die Veranstaltung durch die Möglichkeit zum Networking.

Den Agenda-Entwurf finden Sie hier. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich und nur bis zum 20. Mai 2011 möglich.

[NKS-News 16/2011]


 

 

 

Earth from Space: Staub und Plankton

Envisat hat Staub und Sand, welcher von der Algerischen Sahara Wüste westlich über den Atlantischen Ozean treibt, festgehalten.

Mehr unter http://www.esa.int/esaEO/SEMFON7S9MG_index_0.html


 

 

 

Rekordverlust von Ozon über der Arktis 

ESA’s Envisat Satellite hat im März extrem niedrige Werte von Ozon über dem Euro-Atlantischen Sektor der nördlichen Hemisphäre gemessen.

Mehr unter http://www.esa.int/esaEO/SEMIF24SZLG_index_0.html

Vorankündigung zum nationalen Infotag für die 5. Ausschreibung Raumfahrt im 7. FRP

Die Nationale Kontaktstelle Raumfahrt (NKS) veranstaltet am 25. Mai 2011 in Bonn den nationalen Informationstag zur diesjährigen Ausschreibung zu Raumfahrt im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (7. FRP). Neben der Vorstellung des geplanten Arbeitsprogramms Weltraum durch die EU-Kommission werden Informationen zu raumfahrtrelevanten Ausschreibungen anderer Themenbereiche im 7. FRP gegeben. Zudem bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, Projektideen und mögliche Projektpartner kennen zu lernen.
Der offizielle, internationale Infotag findet in diesem Jahr vom 19. bis 20. Juli 2011 in Riga (Lettland) statt.

[Quelle: NKS-News 14/2011]

Reminder: Call for Expressions of Interest Concerning GMES Projects and Services

As GMES gradually moves towards operations, the European Commission’s Directorate-General for Enterprise and Industry (EC DG ENTR) plans to launch more projects on this theme. These should provide value-added services and products in all GMES areas. In this context, EC DG ENTR is looking for experts in evaluating, monitoring and validating GMES (Global Monitoring for Environment and Security) projects and services.

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[Quelle: SWIFT E-News n°16]

EU Study Reveals the Plight of Baltic Sea Ecosystem

In a recently study, EU-funded researchers at the Geological Survey of Finland have found that the sea surface temperature of the Baltic Sea was warmer in the past than at the present time and that the oxygen depletion was stronger than current figures show. In this context, the INFLOW project (one of the sixteen BONUS+ projects) is developing a model for natural variability in marine ecosystems that will clarify how the changes will affect the Baltic Sea in the long term.

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[Quelle: SWIFT E-News n°16]


(Quelle: DLR)

Offizielle DeMarine-Umwelt Abschlussveranstaltung 

am 15.04.2011 in Bonn

Die offizielle DeMarine-Umwelt Abschlussveranstaltung findet am 15.04.2011 bei der DLR Agentur in Bonn statt. Nach Auslaufen des Projektes am 31.01.2011 werden dort die abschließenden Projektergebnisse präsentiert. Die 1-tägige Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Interessierte sind herzlich willkommen!

Eine vorläufige Tagesordnung finden Sie hier.

Ihr DeMU-Nutzerbüro


ESA-Workshop zu GMES-Sentinel-Satelliten

Der ESA-Workshop „Sentinels for Science“ findet vom 22. bis 24. März 2011 in ESA-ESRIN, Frascati (IT) statt. Ziel der Veranstaltung ist es, eine Diskussion über die wissenschaftlichen Herausforderungen und das Potential der Messungen der GMES-Sentinel Satelliten 1, 2, und 3 zu ermöglichen. Angesprochen sind Wissenschaftler aus den Bereichen der Kryosphäre, Ozeane, feste Erde und Erdoberfläche. Informationen zur Anmeldung für den kostenlosen Workshop finden sie auf der ESA-Veranstaltungsseite http://www.sen4sci.org/.

[NKS-News 05/2011]

Zwei wichtige Projekte zur Implementierung von GMES gestartet

Im Januar 2011 wurden zwei wichtige GMES-Projekte gestartet: ICEMAR zur Eisbergvorhersage und obsAIRve zur Untersuchung der Luftqualität. Sie werden von der EC mit jeweils 2 Mio. Euro gefördert. Ihre GMES-Dienste werden voraussichtlich ab Ende 2012 verfügbar sein.

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[Quelle: SWIFT E-News n°15]

New European Centre in Earth Observation

The University of Leicester (UK) is going to launch a "Centre of Excellence in Earth Observation Research Training" with the aim of teaching and training researchers to use the latest satellite technologies to tackle environmental issues. The centre is supported by the "Initial Operations Network for Earth Observation Research Training" (GIONET) project and funded by the European Commission within the Seventh Framework Programme and the Marie Curie Programme. 

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[Quelle: SWIFT E-News n°15]


CryoSat Eisdaten jetzt für alle verfügbar

Wissenschaftler können seit Anfang Februar 2011 auf die Daten der ESA Eis-Mission CryoSat zugreifen. Die Daten sollen das Wissen über die Eisdynamiken auf der Erde verbessern und einen Beitrag zum Verständnis der komplexen Beziehungen zwischen Eis und Klima liefern.

Mehr dazu in den ESA-News.


SeaWiFS-Ära beendet

SeaWiFS hat am 10. Dezember 2010, nach mehr als 13 Betriebsjahren, seinen Dienst aufgegeben.

Mehr dazu unter

http://oceancolor.gsfc.nasa.gov/forum/oceancolor/topic_show.pl?tid=3897

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3. Nutzerworkshop "RESA – Daten für die Wissenschaft (Erste Ergebnisse)“

Neustrelitz, 23. – 24. März 2011

Mit Beginn der operationellen Phase des Projektes „RapidEye Science Archive – RESA“ am 1. Februar 2009 wurden der deutschen Wissenschaft im Auftrag der Deutschen Raumfahrt Agentur RapidEye-Daten im Umfang von 5.281.652 Mio. km² für wissenschaftliche Projekte sowie zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zur Verfügung gestellt.

Mit dem 3. Nutzerworkshop „RESA – Daten für die Wissenschaft (Erste Ergebnisse)“ soll auch in diesem Jahr die Möglichkeit gegeben werden, sich der in diesem Zeitraum geleisteten Arbeit zu versichern, die Ergebnisse vorzustellen und zur Diskussion zu stellen.

Der Workshop soll auch dem wissenschaftlichen Austausch dienen, um mit den gewonnenen Eindrücken und Hinweisen die neuen Aufgaben dieses Jahres in Angriff zu nehmen.
Zugleich sollen die präsentierten Beiträge des Workshops (wie auch durch die Deutschen Raumfahrt Agentur beabsichtigt) der Industrie neue Möglichkeiten der Anwendung von RapidEye-Daten (z.B. Informationsprodukte, Dienstleistungen) aufzeigen.

Des Weiteren soll dieser Workshop neue Projektideen und Kooperationen anregen sowie neue Interessenten für das RESA-Projekt und die diesem Projekt zugrundeliegende Idee gewinnen. So können sich z.B. Neueinsteiger an konkreten Anwendungsbeispielen das Potential der RapidEye-Daten erläutern lassen, um anhand dieser Beispiele eigene Ideen und Projekte zu entwickeln.

Anmeldung bis 15.02.11

Tagesordnung, Anmeldeformular und Ansprechpartner entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Informationsblatt.


ESA Pressemitteilung zu Ballastwasserprojekten

In der ESA Mitteilung werden besonders die Projekte ESA Data User Element Innovators II Ballast Water und Interreg North Sea Ballast Opportunity hervorgehoben. An beiden sind aus Deutschland das BSH und Brockmann Consult beteiligt.

Für den 25. Januar 2011 wird ein Workshop in Hamburg angekündigt, bei dem Entscheidungsträger und Reedereien die Möglichkeiten der Ausweitung des Nordsee-Tools auf Europa und Nordamerika diskutieren werden.

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Ergebnisse des Nationalen GMES Nutzer-Forums

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Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat auf dem GMES Nutzer-Forum am 27.-28. Oktober 2010 einen Dialog mit potenziellen Nutzern deutscher Institutionen begonnen. Ziel dieses Dialoges ist es, Perspektiven für die nationale Nutzung von GMES zu entwickeln.

Das Europäische GMES Programm schafft eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur für Erdbeobachtung und Dienstleistungen der Geoinformation. Auch für Deutschland schafft GMES neue Chancen. Nationale Nutzer sollen von den europäischen Investitionen in GMES profitieren.

Die Diskussionen während des Forums wurden auf Grundlage eines Thesenpapieres geführt. Als vorläufiges Ergebnise hier die Anmerkungen der Marinen Arbeitsgruppe dazu.

Zusammenfassungen der Diskussion aller Arbeitsgruppen finden Sie auf der Veranstaltungs-Webseite. Der Workshop-Bericht der Veranstalter steht derzeit noch aus, sollte aber dort bald vorliegen.

 

Runder Tisch zur Zukunft von GMES nach 2014 aus regionaler Perspektive

Diskussion des NEREUS-Netzwerkes (Network of European Regions Using Space Technologies).

Mehr unter http://www.gmes.info/

The GMES Role in the "Maritime Surveillance" Roadmap

On 21 October 2010, the European Commission set out concrete steps to enhance the effectiveness and cost efficiency of surveilling European Seas. In a roadmap, the Commission defines how to bring together relevant Member States’ authorities across all maritime sectors to allow for the exchange of maritime surveillance data, held by authorities such as coast guards, traffic monitoring, environmental monitoring, pollution prevention, fisheries, border control, tax and general law enforcement authorities, as well as navies. This increased cooperation would also help to cope more efficiently with real time events at sea. Among others, the document perceives the GMES as one of the crucial elements determining the success of defined objectives.

--> whole Article         [Quelle: SWIFT E-News n°14]

1st transnational call for proposals on Bilateral Wadden Sea Research

Das BMBF hat gemeinsam mit der Netherlands Organisation for Scientific Research (NWO) am 10.12. 2010 eine Ausschreibung zur Wattenmeerforschung veröffentlicht. Gefördert werden deutsch-niederländische Kooperationsprojekte.

Die Einreichungsfrist endet am 28.02.2011.

BMBF und NWO stellen gemeinsam eine Fördersumme von 2 Mio. € bereit.

Weitere Informationen unter http://www.ptj.de/waddenseacall


TanDEM-X: 2011 bereit für den operationellen Betrieb

Am 14. Dezember 2010 hat die TanDEM-X-Mission einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht: Die Testphase wurde planmäßig in weniger als sechs Monaten abgeschlossen und der Nachweis erbracht, dass der operationelle Betrieb, also das Sammeln der Höhendaten, ab 2011 beginnen kann. Die TanDEM-X-Mission wurde am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit der Astrium GmbH entwickelt und wird vom DLR-Standort Oberpfaffenhofen betrieben. Ziel der Mission ist die Erstellung eines hochgenauen, dreidimensionalen Höhenmodells der gesamten Erdoberfläche.

Mehr Informationen unter http://www.dlr.de/DesktopDefault.aspx/tabid-1/86_read-28307/

[Quelle: DLR Web Portal News]


ESA's ice mission goes live

22. November 2010: ESA CryoSat Mission geht offiziell in operationellen Betrieb über.

Mehr dazu unter http://www.esa.int/esaEO/SEMQ7KIRPGG_index_0.html

Förderbekanntmachung: Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit Israel in der Meeresforschung

Der Klimawandel und anthropogene Nutzungsansprüche belasten weltweit zunehmend die Küstenmeere, zum Teil werden die Grenzen ihrer ökologischen Belastbarkeit bereits heute überschritten. Folgerichtig wird international die Küstenmeerforschung immer stärker darauf ausgerichtet, Wissen zu gewinnen und Methoden zu entwickeln, die es gestatten, die belebten und unbelebten Ressourcen der Küstenmeere zu nutzen und dabei deren ökologischen Funktionen zu erhalten oder zumindest so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Auch die an Israel grenzenden Küstenmeere werden von diesen Problemen in steigendem Maße betroffen.

Erste Förderbekanntmachung veröffentlicht zu

  • Auswirkungen des Klimawandels auf die ozeanografischen Bedingungen und auf die Küstenökosysteme (Anstieg der Wassertemperaturen, Versauerung des Meerwassers, hydrografische Veränderungen, Verschiebungen der Biodiversität),

Nähere Informationen und Ausschreibung zu finden unter http://www.ptj.de/israel

4. TerraSAR-X Science Team Meeting

Das 4. TerraSAR-X Science Team Meeting findet vom 14. bis 16. Februar 2011 im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) in Oberpfaffenhofen statt. Der Schwerpunkt des Meetings liegt in der Präsentation von Ergebnissen, dem Erfahrungsaustausch und der Information über den Missionsstatus. Interessierte Wissenschaftler können ihre Forschungsergebnisse in einer mündlichen Präsentation oder anhand eines Posters darstellen. Bis zum 30. November 2010 können noch Abstracts eingereicht werden, die Deadline für die Teilnahmeregistrierung ist der 31. Dezember 2010.

Die Abstract-Einreichung sowie die Teilnahmeregistrierung erfolgen online über die Internetseite des TerraSAR-X Science Service System des DLR. Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben.

[Quelle: NKS-Newsletter 39/2010]

ESA project GlobSnow: Use satellites to know your snow

As winter approaches, northern dwellers will get assistance from space to help them face the harsh weather. Satellite information on snow cover is now available through ESA’s GlobSnow project soon after it snows.

Project homepage http://www.globsnow.info/

[Quelle: www.esa.int]

"Öl im Meer" Symposium - Risiken, Vorsorge und Bekämpfung 

17.-19. November 2010, Hamburg

Das Symposium bildet das Forum, aktuelle Informationen zum Thema "Öl im Meer" zu bündeln und zu diskutieren. Es richtet sich sowohl an die Verantwortlichen vor Ort, als auch an Verwaltung, Wissenschaft und die interessierte Öffentlichkeit.

Eingeladene Experten präsentieren und diskutieren essentielle Probleme der marinen Ölverschmutzung, die in den folgenden vier Themenkreisen zusammengefasst sind:

1. Internationale Programme und Übereinkommen
2. Vorsorgeplanung und Ölbekämpfung
3. Langfristige Aspekte von Ölverschmutzungen
4. Risikobewertung, Sichtweisen und Kommunikation

Eine Teilnahmegebühr für das Symposium wird nicht erhoben.

--> Website


 

 

Neuer DeMU-Jahresbericht veröffentlicht

Wie im letzten Jahr gibt es wieder einen umfassenden Bericht über die Ziele, Aktivitäten und den Stand der Ergebnisse des Projekts DeMarine-Umwelt. Wir hoffen, Ihnen damit unser Projekt näher bringen zu können.

Den 90-seitigen Bericht können Sie als .pdf hier herunterladen oder ein kostenloses Druckexemplar per Mail bei uns bestellen.

Ihr DeMU Projekt-Team

Europäischer Rat nimmt GMES Verordnung an

Der Europäische Rat hat am 13. September 2010 nach erfolgter Einigung mit dem Europäischen Parlament in erster Lesung eine Verordnung über das Europäische Erdbeobachtungsprogramm (GMES) und seine ersten operativen Tätigkeiten (2011-2013) angenommen.

Für den ersten Betrieb (GMES Initial Operations – GIO) wurden 107 Mio. € neue Finanzmittel zur Verfügung gestellt. Die GMES Verordnung sieht vor, dass der Betrag von 107 Mio. € um einen Betrag von 209 Mio. € für die den Betrieb begleitende Forschung und Entwicklung ergänzt wird. Diese 209 Mio. € werden aus dem Budget für Raumfahrt des aktuellen 7. EU-Forschungsrahmenprogramms (7. FRP) entnommen. Im aktuellen Arbeitsprogramm wurden bereits 43 Mio. € für GIO reserviert. Weitere 166 Mio. € sollen folgen.

[Quelle: NKS-Newsletter 31/2010]

Nationales GMES Nutzerforum in Berlin

Die Bundesministerien für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sowie für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) laden vom 27. bis 28. Oktober 2010 zu einem Nationalen GMES Nutzerforum ein. Mit der Veranstaltung sollen künftige Nutzer der GMES-Daten und -Dienste in die Gestaltung der GMES-Dienste mit einbezogen werden.

Ziel des Workshops ist es, konkrete Ideen zur optimalen GMES-Nutzung in Deutschland zu entwickeln. Hierfür sollen auch Netzwerke etabliert werden, um künftig die nationalen Bedürfnisse möglichst effektiv abzustimmen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, Anmeldeschluss ist der 30. September 2010. Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungsseite.


MyOcean Science Days 2010

1.-3. Dezember 2010, in Toulouse, Frankreich

Erstes europäisches Kolloquium über die wissenschaftlichen Herausforderungen des GMES Marine Core Service

Objectives of the 2010 colloquium:
- To review the status and current progress of the MyOcean R&D activities;
- To enhance exchange of scientific information between MyOcean actors ;
- To closer link the MyOcean R&D segment with national and international research projects ;
- To promote and assess the usage of MyOcean products for scientific research ;
- To identify future services and products which are needed by scientific research.

Mehr Informationen unter http://www.myocean.eu.org/project/project-news.html

Einreichung von Papern und Abstracts bis 5. Oktober 2010.

Anmeldung bis 5. November 2010.

Ausschreibung "Wissenschaft in der Gesellschaft"

Im Programm "Wissenschaft in der Gesellschaft" (Spezifisches Programm Kapazitäten im 7. FRP) ist das Topic "SiS-2011.1.0-1 Mobilisation and Mutual Learning (MML) Action Plans on societal challenges" ausgeschrieben.

Mit dieser Unterstützungsmaßnahme sollen Partnerschaften zwischen unterschiedlichen Akteuren, insbesondere von Forschungseinrichtungen/Universitäten und Organisationen der Zivilgesellschaft, gefördert werden. Aufgabe ist es, einen Aktionsplan zu entwickeln und umzusetzen, mit dem gemeinsam Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen erarbeitet werden. Der Aktionsplan muss Aktivitäten aus dem "Science in Society" Spektrum umfassen, bspw. ethische Aspekte einbeziehen, sich an junge Menschen richten, Genderfragestellungen berücksichtigen oder Expertise für Politikgestaltung entwickeln.

Als gesellschaftliche Herausforderung steht u.a. zur Wahl:

  • 3. Marine resources, inland activities and sustainable development

Für die MMLs ist ein Budget von 16,4 Mio Euro vorgesehen, es sollen maximal vier Projekte mit einer Mindestlaufzeit von drei Jahren gefördert werden. Ein Konsortium muss aus mindestens zehn voneinander unabhängigen Einrichtungen aus zehn Mitgliedstaaten bzw. Assoziierten Staaten bestehen.

Einreichungsfrist ist der 20. Januar 2011.

Mehr Informationen unter http://www.eubuero.de/wg.

[Quelle: DLR]

Phytoplanktonblüte vor Irland, MERIS 23.05.2010
Phytoplanktonblüte vor Irland, MERIS 23.05.2010 (Quelle: ESA)

Satellitenbild der Woche: Phytoplanktonblüte vor Irland

Die Aufnahme des Envisat Sensors MERIS vom 23. Mai 2010 zeigt eine große Phytoplanktonblüte südlichwestlich von Irland.

Mehr dazu unter http://www.esa.int/esaEO/SEM09F5OJCG_index_0.html

Mit einem Blick nach links außer der Reihe zeichnete TerraSAR-X am 9. Juli 2010 das Gebiet im Golf von Mexiko auf, in dem Öl austritt. Die Umweltkatastrophe begann am 20. April 2010, als nach einer Explosion die Bohrplattform
Mit einem Blick nach links außer der Reihe zeichnete TerraSAR-X am 9. Juli 2010 das Gebiet im Golf von Mexiko auf, in dem Öl austritt. Die Umweltkatastrophe begann am 20. April 2010, als nach einer Explosion die Bohrplattform "Deepwater Horizon" sank und die Ventile nicht geschlossen werden konnten. Gut zu erkennen ist auf der TerraSAR-X-Aufnahme die "Artificial Barrier Island", eine künstlich aufgeschüttete Insel östlich der Chandeleur Islands, die allerdings von den Ölschlieren schon wieder umspült wird. (Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR)

Auf der Satellitenaufnahme erscheint der Ölteppich schwarz - das Öl glättet die Wasseroberfläche, so dass die Radarstrahlen nicht zum Satelliten zurückkehren, sondern zur Seite wegreflektiert werden. Auch hinter der Inselgruppe vor der Küste Mississippis ist das Öl, das sich der Küstenlinie nähert, als schwarzer Fleck zu sehen.
Auf der Satellitenaufnahme erscheint der Ölteppich schwarz - das Öl glättet die Wasseroberfläche, so dass die Radarstrahlen nicht zum Satelliten zurückkehren, sondern zur Seite wegreflektiert werden. Auch hinter der Inselgruppe vor der Küste Mississippis ist das Öl, das sich der Küstenlinie nähert, als schwarzer Fleck zu sehen. (Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR)

TerraSAR-X: Auf den Spuren der Ölkatastrophe

Fast wie ein Kunstwerk sieht die TerraSAR-X-Aufnahme vom 9. Juli 2010 über dem Golf von Mexiko aus. Allerdings: Die Formen, die der Radarsatellit aus dem Weltall beobachtet, stammen von austretendem Öl. Für Wissenschaftler sind solche Aufnahmen wichtig, um unter anderem Prognosen für die Verteilung der Ölflecken zu treffen. Mit einem Fischöl-Experiment und dem Blick aus dem All forscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu diesem Thema.

Mit einem Blick nach links außer der Reihe zeichnete TerraSAR-X am 9. Juli 2010 das ölverschmutzte Gebiet im Golf von Mexiko auf. Die Umweltkatastrophe begann am 20. April 2010, als nach einer Explosion die Bohrplattform "Deepwater Horizon" sank und die Ventile nicht geschlossen werden konnten. Gut zu erkennen ist auf der TerraSAR-X-Aufnahme die "Artificial Barrier Island", eine künstlich aufgeschüttete Insel östlich der Chandeleur Islands, die allerdings von den Ölschlieren schon bald wieder umspült wurde. "Die Aufnahme zeigt, dass von Menschen gemachte Konstruktionen nicht viel ausrichten können", sagt Susanne Lehner, Teamleiterin der Radar-Ozeanographie im DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung. "Die Strömung spielt eine Rolle, der Wind treibt das Öl weiter vorwärts, die Wellen zerteilen den Ölteppich - das alles macht es schwer, gegen das Öl zu kämpfen." Anhand der Daten des Radarsatelliten berechnen die Wissenschaftler eben diese Faktoren: "Wenn wir zum Beispiel die Windgeschwindigkeit kennen, können wir bestimmen, wie das Öl wohl driften wird."

 

Öl, Schiffe und Bohrplattformen im Radarblick

Auf der Satellitenaufnahme erscheint der Ölteppich schwarz - das Öl glättet die Wasseroberfläche, so dass die Radarstrahlen nicht zum Satelliten zurückkehren, sondern zur Seite wegreflektiert werden. Auch hinter der Inselgruppe direkt vor der Küste Mississippis ist das Öl, das sich der Küstenlinie nähert, als schwarzer Fleck zu sehen. Dass das Öl zum Teil durch den Wind vorwärtsgetrieben wurde, zeigt sich an den zerfaserten Ausläufern einzelner Ölschlieren. Als helle Punkte werden Schiffe und Bohrplattformen auf der Wasseroberfläche wiedergegeben. "Die Auswertung der Radardaten muss dabei aber immer berücksichtigen, dass auch windstille Bereiche oder Schlieren von natürlichen Algen schwarz dargestellt werden, weil auch sie die Radarstrahlen vom Empfangsinstrument wegreflektieren", erklärt Susanne Lehner.

 

Prognosen für den Öldrift

Um Prognosen für den Drift von Öl zu treffen, aber auch um die Unterscheidung von natürlichen Schlieren von beispielsweise Algen und einer Ölschliere auf den Radaraufnahmen zu vereinfachen, setzten die DLR-Forscher in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Nova Southeastern University bereits im September 2009 in der Meerenge von Florida Fischöl ein. Genehmigt wurde dieses Experiment von der amerikanischen Umweltagentur EPA. "Fischöl zersetzt sich innerhalb eines Tages und wird auch häufig von Fischern genutzt, um Fische anzulocken", erklärt Ozeanographin Susanne Lehner. Während vor Ort Forschungsboote Daten zu Strömung und Wind sammelten, zeichnete der Satellit TerraSAR-X zeitgleich das entsprechende Gebiet aus über 500 Kilometern Höhe mit Radarstrahlen auf. Rund 30 hochauflösende Aufnahmen wertete das Team aus. Weitere Experimente sollen folgen.

"Die TerraSAR-X-Aufnahmen eignen sich für diese Prognosen, weil man mit dieser Auflösung auch sehr gut schnell variierende Prozesse zum Beispiel in Küstennähe zeitnah aufzeichnen und mitverfolgen kann", sagt die Ozeanographin. Mit der Auswertung der Daten kann das Team auch Rückschlüsse auf das Alter und die Art der Ölschlieren ziehen. Seinen Anfang nahm das Experiment mit dem Start von "DeMarine", einem Projekt, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt gefördert wird. Darin ist die Ölüberwachung und Driftprognose eines von fünf Teilprojekten.

[Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR]

 

Den vollständigen Artikel finden Sie auf der Seite des DLR.

Eiskappe auf der Mitte der Oktoberrevolutions-Insel
Eiskappe auf der Mitte der Oktoberrevolutions-Insel (Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR)

Eisschollen an der Küste der Oktoberrevolutions-Insel
Eisschollen an der Küste der Oktoberrevolutions-Insel (Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR)

TanDEM-X liefert erste 3D-Bilder

Die ersten 3D-Bilder der Satellitenmission TanDEM-X liegen vor. Nur einen Monat nach dem Start von TanDEM-X am 21. Juni 2010 erstellten die DLR-Wissenschaftler damit ihr erstes digitales Höhenmodell. Als Abbildung wurde eine Inselgruppe im russischen Nordpolarmeer gewählt.

Schon diese ersten Höhenmodelle zeigen erstaunliche Ansichten der vereisten russischen Oktoberrevolutions-Insel, der größten Insel der Sewernaja-Semlja-Gruppe. Nie zuvor konnten aus dem Weltraum Details wie die Höhe der Gletscher und einzelner treibender Eisschollen mit einer Präzision von wenigen Zentimetern vermessen werden. Auch die Höhe einer ausgedehnten Eiskappe in der Mitte der Insel wird genau abgebildet. Von dieser bizarren Welt gab es bisher keine Daten dieser Qualität - auch die internationale Shuttle Radar Topography Mission von NASA, DLR und anderen Raumfahrtagenturen im Jahre 2000 konnte nicht in diese für die Klimaforschung so wichtigen Polargebiete vordringen.

[Quelle: DLR]

Vollständiger Artikel                                                                                               

IAP Call for User Ideas on the Baltic

Das neue ESA-Programm "Integrated Applications Promotion" (IAP) lädt öffentliche und private Endnutzer-Organisationen ein, Ideen und Vorschläge für neue Ostsee-Dienste einzureichen.

Abzudeckende Themen sind u.a.:

  • Umweltmonitoring (z.B. Monitoring von Ölverschmutzungen, Algenteppichen, Küstenschutz)
  • Safety and Security (z.B. Monitoring / Optimierung von Schiffsverkehr, Grenzsicherheit, Search and Rescue)
  • Energie (z.B. Betrieb von Offshore Windparks und Segelbooten, Verlegung von Unterwasserkabeln)
  • Fischerei (z.B. Managment von Trawlern und Fischbeständen, Marketing). Hafen-Abfertigung (z.B. Verfolgung von Containern)

Aus den eingereichten Ideen sollen Anforderungen für von der IAP unterstützten Dienste definiert und konsolidiert werden. Für Dezember 2010 ist ein Open Call für "Proposals on the Baltic" geplant. Dieser zielt auf Machbarkeitsstudien (evtl. auch Demonstrationsprojekte) ab. Die viel versprechendsten Machbarkeitsstudien zur Ostsee werden in der zweiten Jahreshälfte 2012 zu IAP Demonstrationsprojekten gemacht. Machbarkeitsstudien in freiem Wettbewerb können von der ESA bis zu 100% finanziert werden, Demonstrationsprojekte bis zu 50%.

Einreichung der Ideen bis 30. September 2010.

Mehr Informationen unter
http://iap.esa.int/news/IAP_baltic_call_for_user_ideas|http://iap.esa.int/news/IAP_baltic_call_for_user_ideas

 

Material zum 3. DeMarine-Umwelt Nutzerworkshop

Mehr als 70 Teilnehmer haben mit uns am 16./17. Juni 2010 im BSH-Hamburg über Stand und Zukunft der marinen GMES-Umwelt-Dienste in Deutschland diskutiert.

Protokoll und Präsentationen jetzt hier!

ESA und EMSA unterzeichnen Abkommen zu Meeressicherheit

Am 2. Juli 2010 haben die Europäische Raumfahrtagentur ESA und die European Maritime Safety Agency (EMSA) ein Abkommen über Satellitendaten zur Sicherheit der Schifffahrt und der Beobachtung von Verschmutzung durch diese unterzeichnet. Das Abkommen stellt sicher, dass EMSA auch nach Ablauf des bisherigen Vertrages im März diesen Jahres, wichtige Daten zur Wahrung ihrer Aufgaben zur Verfügung hat.

Weitere Informationen finden Sie in der ESA-Meldung hierzu.

[Quelle: NKS-Newsletter 20/2010]

EU-Parlament stimmt Finanzierung der GMES Inbetriebnahme zu

Am 16. Juni 2010 hat das EU-Parlament mit deutlicher Mehrheit (624 Stimmen dafür, 33 dagegen und 12 Enthaltungen) für die erste Phase (2011-13) von GMES (Global Monitoring for Environment and Security) gestimmt. Damit wurden zusätzliche 107 Mio. € für die Inbetriebnahme zugestanden.
Die dreijährige erste Phase (GIO, GMES Initial Operation) wird mit 209 Mio. € für Forschungsmaßnahmen aus dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (Themenbereich Raumfahrt) flankiert.
Bevor die Verordnung in Kraft tritt, muss im Rat noch zugestimmt werden.
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung des EU-Parlaments, sowie in der verabschiedeten Verordnung.

[Quelle: NKS Newsletter 19/2010]

TanDEM-X und TerraSAR-X im Formationsflug
TanDEM-X und TerraSAR-X im Formationsflug (Quelle:Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR)

Die Erde in 3D: Deutscher Radarsatellit TanDEM-X erfolgreich gestartet

Deutschlands zweiter nationaler Erdbeobachtungssatellit TanDEM-X ist am 21. Juni 2010 um 04.14 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MEST, 08.14 Uhr Ortszeit) erfolgreich vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet. An Bord einer russischen Trägerrakete des Typs Dnjepr hat der mehr als 1,3 Tonnen schwere und fünf Meter lange Satellit seine Reise in den Orbit angetreten. Um 04.45 Uhr MEST gab es einen ersten Kontakt mit der Bodenstation Troll in der Antarktis.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist für die Steuerung von TanDEM-X (TerraSAR-X add-on for Digital Elevation Measurement) über ein Bodensegment, die Durchführung der Mission und die Erzeugung und Nutzung der wissenschaftlichen Daten verantwortlich.

"TanDEM-X ist ein deutsches Schlüsselprojekt und liefert uns ein homogenes 3-D-Höhenmodell der Erde als unentbehrliche Grundlage für viele wissenschaftliche und kommerzielle Fragestellungen", sagte DLR-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner im Rahmen der Startveranstaltung im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (German Space Operation Center, GSOC) des DLR in Oberpfaffenhofen. "Die Mission demonstriert die deutsche Kompetenz in der satellitengestützten Radartechnik und ist das Ergebnis einer konsequenten Schwerpunktsetzung im nationalen Raumfahrtprogramm. Insbesondere ist TanDEM-X aber auch die Demonstration einer erfolgreichen Public-Private-Partnership (PPP)", betonte Prof. Wörner weiter.

Zusammen mit seinem Zwillingssatelliten TerraSAR-X, der sich seit 2007 im All befindet, vermisst der zweite deutsche Erdbeobachtungssatellit TanDEM-X in einer Höhe von 514 Kilometern innerhalb von drei Jahren die komplette Landoberfläche der Erde - das sind 150 Millionen Quadratkilometer - mehrfach und vollständig. Denn für weite Teile der Erde existieren derzeit nur grobe, uneinheitliche oder lückenhafte Höhenmodelle – diese Lücke will die TanDEM-X-Mission mit der digitalen Erfassung der globalen Landmassen in 3D in bislang einzigartiger Qualität schließen. TanDEM-X und TerraSAR-X werden dazu mit einem Abstand von nur wenigen hundert Metern in enger Formation fliegen und das erste so genannte SAR(Synthetic-Aperture Radar)-Interferometer dieser Art im Weltraum bilden.

[Quelle: DLR]

Den vollständigen Artikel finden Sie auf der Seite des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

 

 

GOCE
GOCE (Quelle: ESA)

ESA stellt die ersten GOCE-Daten zur Verfügung

Die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) stellt seit dem 09. Juni 2010 die ersten Produkte basierend auf GOCE Satellitendaten über das "ESA Earth observation user service tool" zur Verfügung.

Die ESA-Schwerefeldmission GOCE (Gravity Field and Steady-State Ocean Circulation Explorer) wurde am 17. März 2009 erfolgreich gestartet. Das GOCE-Projektbüro Deutschland trägt dazu bei, die Auswertung der Mission vorzubereiten und die Nutzung der GOCE-Produkte in den verschiedenen Geo-Disziplinen zu fördern.   

Lesen Sie mehr unter:       

http://www.esa.int/SPECIALS/GOCE/SEMB1EPK2AG_0.html   

Mit ihren beiden Radar-Antennen sind die Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X erstmalig in der Lage, ein dreidimensionales Höhenmodell der gesamten Erdoberfläche zu erstellen.
Mit ihren beiden Radar-Antennen sind die Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X erstmalig in der Lage, ein dreidimensionales Höhenmodell der gesamten Erdoberfläche zu erstellen. (Quelle: copyright EADS Astrium)

TanDEM-X Start steht kurz bevor

Am kommenden Montag, 21. Juni 2010, soll um 4.14 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit der deutsche Erdbeobachtungssatellit TanDEM-X zu einer bisher einzigartigen Mission ins All aufbrechen: Im engen Formationsflug mit seinem "Zwilling" TerraSAR-X wird er die komplette Landoberfläche der Erde innerhalb von drei Jahren mehrfach vollständig vermessen. DLR überträgt den Start von TanDEM-X an Bord einer Dnjepr-1-Trägerrakete in Baikonur.

Informationen und Live-Webcast: http://www.dlr.de/live

TanDEM-X-Blog: http://www.dlr.de/blogs/TanDEM-X/

[Quelle: DLR WEB Portal News]

 

Weitere Informationen zur TanDEM-X-Mission finden Sie auch hier im DeMU-Nutzerportal: www.demarine-umwelt.de/lr/web/guest/tandem-x

EU-Ausschreibung zu GMES-Vorbereitungsmaßnahmen für „Atmosphäre“ und „Meer“

Die EU-Kommission hat eine Ausschreibung über zwei Vorbereitungsmaßnahmen zu den GMES-Kerndiensten „Atmosphäre“ und „Meer“ veröffentlicht. In der Vergangenheit sind solche „Preparatory Actions“ bereits für „Emergency“ und „Georeference“ vergeben worden.

Die aktuelle Ausschreibung teilt sich in zwei Lose. 2,85 Mio. € werden für einen Informationsdienst zu Schadstoffemissionen (Informationen und Warnungen zur Luftqualität) bereitgestellt. Im Bereich Atmosphäre geht es um die Entwicklung von selbsttragenden Downstream-Diensten für die Endnutzer. Diese Dienste sollen auf den bestehenden Kerndiensten aufbauen.

2,1 Mio. € sind für Dienste im Zusammenhang mit der Eisbedeckung in der Arktis und der Ostsee reserviert. Hier sind die meteorologischen Institute in Skandinavien an den operationellen Diensten für den Schiffsverkehr und Offshore-Aktivitäten in Antarktis sowie Ostsee interessiert.

Abgabefrist für Angebote ist der 19. August 2010.

Weitere Informationen sowie die Ausschreibungsunterlagen finden Sie im Amtsblatt der EU oder den EU DG-Seiten.

[Quelle: NKS Newsletter]

NKS-Veranstaltung - Nationale Vorbereitung Galileo und Space Calls in FP7

Die Nationale Kontaktstelle (NKS) Raumfahrt organisiert am 22. und 23. Juni 2010 in der Raumfahrtagentur in Bonn eine Vorbereitungsveranstaltung zu den anstehenden Ausschreibungen zu Galileo und Raumfahrt im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm.

Anmeldeschluss für diese kostenfreie Veranstaltung ist der 17. Juni 2010. Weitere Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Veranstaltungsseite unter http://www.dlr.de/rd/vorbereitung-call-2010.

Ausschuss des Europäischen Parlaments genehmigt Budget für GMES initial operations

Am 11. Mai 2010 genehmigte der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie des Europäischen Parlaments (ITRE) ein Budget von 107 Mio. € für den Betrieb von GMES im Zeitraum von 2011 bis 2013 (GMES intial operations – GIO). Am 16. Juni 2010 muss noch das EU Parlament zustimmen.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung.

[Quelle: NKS Newsletter]

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