Das Projekt

DeMarine-Umwelt ist eine der zwei Säulen des Verbundvorhabens DeMARINE. Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) verfolgt DeMARINE das Ziel der langfristigen Sicherstellung der nachhaltigen Nutzung der GMES-Dienste in Deutschland. Das Drei-Jahres-Vorhaben hatte eine Laufzeit von Februar 2008 bis Januar 2011. Das DeMU-Nutzerportal wird bis vorerst vom BSH weiterbetrieben.

Während DeMarine-Umwelt nationale Dienste im Bereich marine Umweltüberwachung (weiter-)entwickelt hat, widmet sich das Schwesterprojekt DeMarine-Sicherheit den Themen Detektion von Schiffen und künstlichen Objekten, sowie Sicherheit der Seeschifffahrt.

DeMarine-Umwelt war unterteilt in fünf Teilprojekte (siehe Abbildung). Ein übergeordnetes Nützerbüro informiert und betreut die Nutzer im Umgang mit GMES und den angebotenen Diensten. Es bündelt die Interessen der Nutzer, stellt sicher, dass diese eng in die Arbeit des Projektes miteinbezogen werden, und vertritt die Interessen der dt. Nutzergemeinde auf nationaler und europäischer Ebene. In den vier fachlichen Teilpaketen wurden nachhaltige Dienste zu Wasserqualität in küstennahen Gewässern, Überwachung und Vorhersage der räumlichen Entwicklung von Ölverschmutzungen und dem Wattenmeermonitoring, sowie ein Verfahren zur Assimilation von Fernerkundungsdaten in ein operationelles Modell von Nord- und Ostsee (weiter-)entwickelt.