Straße von Gibraltar, Spanien, TerraSAR-X, Aufnahmedatum: 5. Juli 2007, 18:14 UTC, Originalauflösung: 3 Meter (Bilddarstellung reduziert), Modus: Stripmap Mode, Polarisation: HH
Straße von Gibraltar, Spanien, TerraSAR-X, Aufnahmedatum: 5. Juli 2007, 18:14 UTC, Originalauflösung: 3 Meter (Bilddarstellung reduziert), Modus: Stripmap Mode, Polarisation: HH (Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR)

Südlich von Kalabrien, TerraSAR-X
Südlich von Kalabrien, TerraSAR-X (Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR)

Schiffserkennung mit TerraSAR-X

 

Straße von Gibraltar

In der Bildmitte ist die Strasse von Gibraltar zu sehen. Die zahlreichen hellen Punkte repräsentieren Schiffe und dokumentieren, wie stark die Meerenge befahren ist. Auf der Nordseite liegt Gibraltar, gegenüber auf der Südseite Marokko. Ebenfalls auf der spanischen Nordseite ragt eine Insel in den Atlantik - ein der Stadt Tarifa vorgelagertes Stück Festland, der südlichste Punkt des europäischen Festlandes. Die Daten von TerraSAR-X werden in naher Zukunft zur Überwachung des Schiffsverkehrs sowie zum Aufdecken von Verschmutzungen der Meere mit Öl beitragen. Darüber hinaus wird TerraSAR-X auch Ozeanographen unterstützten, beispielsweise bei der Ermittlung von Strömungsgeschwindigkeiten.

 

 

Kalabrien

Die Oberfläche des Ionischen Meeres vor der Küste Kalabriens in Süditalien erscheint im Bild wie eine zerklüftete Wolkendecke. Tatsächlich enthüllt die Aufnahme von TerraSAR-X Strukturen auf der Meeresoberfläche, die sich aus unterschiedlichen Wellenhöhen, Strömungsverhältnissen, oberflächennahen Substanzen - zum Beispiel Algen - oder Ölverschmutzungen ergeben. So können die Augen des Satelliten auch Schiffe aufspüren, die illegal Ölreste entsorgen.

Die längliche Spur auf dem Bild stammt von einem Schiff, dessen Kielwasser sich über eine Länge von etwa dreißig Kilometer über das Meer zieht.

(Bilderquelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt/DLR, Astrium)